1990

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Durch zahlreiche Italienfahrten knüpft Gerhard Strunz Freundschaften und Geschäftsbeziehungen zu italienischen Winzern wie Ca Rugate, San Savino, der Kellerei Schreckbichl und Agricole Vallone. Mit dem Graticciaia erhält einer der großen Kultweine der Neunziger Einzug in das Sortiment. Der Spitzname „Gerardo“ kommt zum ersten Mal auf und wird von dort an zum Markenzeichen des engagierten Inhabers.

(historischer Pressetext anbei)

Handwerk? Oder Industrie?

Sie haben die Wahl. Täglich. Vor jedem Einkauf.
Wir haben uns längst entschieden,
das «andere» Weingeschäft zu sein
und Ihnen nur beste Qualitäten anzubieten.
Das macht zwar viel mehr Arbeit,
ist aber befriedigend und lohnt sich – für uns beide !

Wir kenne jeden unserer Wein-Erzeuger persönlich.
Wir kaufen nicht anonym via Großhandel,
sondern direkt vor Ort bei den Winzern, deren Anbau-
und Herstellunsgmethoden wir kennen und schätzen
gelernt haben.

Wir beurteilen jedes einzelne Produkt immer wieder neu.
Bei uns wird nichts «gelistet» und wird automatisch nachgeliefert.
Und wenn ein Wein verkauft ist, dann ist er ausverkauft.

Wenn es von einem Wein nur 4.800 Flaschen gab, gibt es eben nichts nachzubestellen.
Wir kontrollieren, was wir Ihnen anbieten.
Unsere Stapel werden nicht von «Merchandisern» nachgefüllt.
Uns binden keine Verträge an Erzeuger oder Großkellereien.

Uns bindet jedoch die Einsicht, daß wir wie die Glieder einer Kette alle miteinander verbunden sind.

Wenn ein Glied dieser Kette nur auf seine eigenen, kurzfistig angelegten Vorteile schaut, kann das Ganze niemals funktionieren.